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 Registrierpapiere und Zucht ohne FCI-Ahnentafel

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Susanne
Admin f

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BeitragThema: Registrierpapiere und Zucht ohne FCI-Ahnentafel   Mo Jan 23, 2012 7:37 am 411

Zitat :
Um mal das ganze Procedere zu erläutern:

Bei den dem JGHV (Jagdgebrauchshundeverband) angeschlossenen Zuchtvereinen liegt die Zuchthoheit beim entsprechenden Verein, nicht beim VDH. Deswegen sind Registerpapiere des VDH in solchen Fällen nichts wert.

Will man innerhalb des JGHV züchten, meldet man das als Besitzer der Hündin vor der Bedeckung dem Zuchtwart an. Der prüft dann ggf., ob die Hündin die Voraussetzungen zur Zuchtzulassung erfüllt, also Papiere hat und Formbewertung und HZP entsprechend bestanden hat.
Anschließend entscheidet der Züchter sich für einen zur Zucht zugelassenen Rüden, spricht das mit dem Zuchtwart ggf. ab und meldet die Bedeckung dem Zuchtwart.
Ist der Wurf gefallen und und etwa 7 bis 8 Wochen alt, wird er vom Zuchtwart oder einem Beauftragten des Zuchtvereines abgenommen und die Welpen tätowiert. Entweder werden die Ahnentafeln dann gleich ausgehändigt oder später zugeschickt. Eine nachträgliche Ausstellung ist nur bei Verlust und unter Nennung der Täto-Nummer möglich.

Die Abgabe an Jäger ist üblich und erwünscht, schon um möglichst viele Hunde auf den Prüfungen zu sehen. Schließlich will man ja wissen, was der Züchter da in die Welt setzen ließ. Springen dem Züchter Welpenkäufer ab, meldet er das dem Zuchtwart, der dann bei der Vermittlung hilft. Insofern ist es äusserst unwahrscheinlich, dass Jagdhunde bei Nichtjägern landen.
Ausnahmen gibt es dennoch genug: Setter, Pointer, Retriever, Teckel usw. werden nicht nur für den Jagdgebrauch gezüchtet. Das Ergebnis ist, daß Jäger diese Hunde kaum noch haben wollen, sieht man vom Teckel mal ab.

Mit einem schwarz gezüchteten Weimaraner vermehren zu wollen, hat einen besonderes "G`schmäckle". Dazu muß man die Vergangenheit dieser Rasse kennen.
Der Weimaraner hatte bis etwa Mitte der 70er Jahre einen deutlichen Schutztrieb. Der machte die Vermarktung der Hunde nicht einfacher. Als dann die Niederwildstrecken kleiner wurden, Hase, Feldhuhn und Fasan durch Umwelteinflüsse seltener wurden, nahm der Bedarf an Vorstehhunden wie dem Weimaraner ab. Gleichzeitig stiegen die Probleme mit der Haltung, denn die Hunde waren nicht mehr ausgelastet. Nur zum Vergleich: bis ca. 1980 arbeiteten unsere drei Vorstehhunde jährlich mehrere 1000 Hasen. 1995 hielten wir noch einen und der arbeitete jährlich an ca. 50. Das war für die Hunde so ähnlich wie wenn ein austrainierter Klitschko keinen WM-Kampf bekommt, er dreht über kurz oder lang am Rad.

Um diese negativen Folgen zu mildern, entschieden sich einige Zuchtverbände, die Schärfe der Hunde etwas herauszuzüchten, so auch bei Weimaraner. Dabei lernte man mit Betroffenheit, dass es fast unmöglich ist, nur ein Wesensmerkmal selektiv herauszuzüchten, andere wesentliche Merkmale verschwanden mit.
Dadurch tauchten in der Folge Hunde mit erheblichen Mängeln auf, die verschiedentlich an Nichtjäger gingen. Wenige Jahre später war der Spuk dann vorbei.
Ca. 1990 pervertierte der Weimaraner plötzlich zum Modehund und es etablierten sich Schwarzzuchten, die das große Geld witterten. Als Beispiel: ein Weimaraner oder Retriever aus Leistungszucht kostet ca. 300 bis 500 Euro, eine Schwarzzucht bis zu 2.000.- .
Die Folgen für die Weimaraner-Käufer waren fatal, sie erhielten hochtriebige Jagdhunde mit Wesensmängeln, Hunde, die im Alter von 3 bis 5 Jahren plötzlich massiv scharf wurden, Hunde mit gesundheitlichen Defekten. Das war zu erwarten, denn der Genpool für Schwarzzuchten ist anfangs immer sehr eng, wodurch sich die Probleme bekanntlich verstärken. Insbesondere die "Altersschärfe" ist bei den Weimaranern noch immer ein nicht zu vernachlässigendes Problem, wobei die Streuung dieser Anlage erheblich ist - selbst wenn die Eltern beide unauffällig sind, ist die Anlage latent vorhanden und kann immer wieder auftauchen.

Fazit: Die Züchtung mit Weimaranern ohne entsprechende Gebrauchsprüfung und Zuchtzulassung grenzt an Betrug. Nach neuem EG-Recht haftet der Züchter und der Rüdenbesitzer für rassespezifische Eigenschaften und Gebrauchwert, was bei Schwarzzuchten in Ermangelung der Kenntnis der Eigenschaften der Vorfahren fast unmöglich ist. Ich halte es nicht nur unter diesem Aspekt für verwerflich, so zu vermehren, wenn man züchtet, sollte man das rassedienlich tun und nicht nur, weil man so einen tollen Hund hat.

Oder menschlich betrachtet: Es gibt unter den Top-Models dieser Welt einige, mit denen ich eine Zeit meiner Tage und vor allem Nächte verbringen würde, als Mütter meiner Kinder halte ich sie jedoch für weitestgehend ungeeignet.

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Registrierpapiere und Zucht ohne FCI-Ahnentafel

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